Posts mit dem Label Tipps & Tricks werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Tipps & Tricks werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 19. März 2017

Prägung partiell auslassen

Beim letzten Teamtreffen hatte ich den Mädels aus Alexandras Team versprochen, einen Post zum Thema "Prägung partiell auslassen" zu machen. Sorry für die Verspätung, aber hier ist er.

Als ich mein neues Lieblings-Stempelset MIT STIL zu ersten Mal sah, hatte ich vor meinem geistigen Auge direkt eine Idee, bei der der Regenschirm Regen oder Schnee abhält. Und das habe ich dann so umgesetzt:

Wie Ihr seht, ist unter dem Schirm keine Prägung. Und das geht so:


Zunächst einmal stempelt Ihr das Motiv auf ein Stück festen Karton, und zwar etwa in der Höhe, in der es auch auf der Karte sitzt.


Dann markiert Ihr den Bereich, der NICHT geprägt werden soll...


und schneidet diesen aus.


Danach werden Farbkarton und Schablone in der Prägeschablone platziert:


Und ab damit durch die Big Shot. Ich lege die Prägeschablone direkt auf die Magnetplatte und decke mit einer Acrylplatte ab. Mit zweien wird es zu dick.


Links: Kartonschablone innen in der Prägeschablone wie oben beschrieben.

Rechts: Kartonschablone außen auf die Prägeschablone legen, dann sieht es mehr nach Schnee aus.


 Und das hier habe ich benutzt:


Lieben Gruß
Eure Christine

Donnerstag, 10. März 2016

Die Rasierschaum-Technik...

... oder wie kann man mit einfachen Mitteln fantastische Muster auf Papier zaubern?

Zum Beispiel als Hintergrund für diese Karten:


Man braucht:

  • Rasierschaum - am besten unparfümiert (der Gatte könnte verstimmt sein, wenn man seinen Schaum "leiht")
  • flache Schale, die zur Papiergröße passt (ja, es darf auch die gute von Tupper sein, wird alles wieder problemlos sauber)
  • Papier (ich verwende Flüsterweiß von Stampin Up! Und zwar Teile ich ein DIN A4 Blatt in 4 gleich große Teile - später schneide ich mir das benötigte Format dann zurecht) 
  • Tinte (z.B. Nachfüllfläschchen von Stampin Up!)
  • Messer 
  • Stricknadel, Chop-Stick o.ä.
  • Optional: Pinzette (hilfreich, um das Ausmaß der Sauerei im Rahmen zu halten)
  • In jedem Fall: Küchentücher bereit legen!!! 



Und schon geht es los!
Achtung: Es kann sein, dass insbesondere die Finger später noch Farbspuren aufweisen - also keine große Abendveranstaltung einplanen für "danach".

Der Boden der Schale wird großzügig mit Rasierschaum gefüllt und anschließend wird Farbe à la Straciatella auf dem Schaum verteilt:


Je nach Gusto kann man auch verschiedene Farben verwenden. In meinem Beispiel waren es vier Farben (Kirschblüte, Wassermelone, Rosenrot und Himbeerrot). Sehen beim Tropfen allerdings alle irgendwie gleich aus...

Und dann mutig die Stricknadel gezückt und durch den Schaum gezogen. Dabei bleibt es dem eigenen Geschmack überlassen, wie lange man Schaum und Farbtropfen miteinander vermischt.


Schließlich legt man das Blatt Papier auf den Schaum und drückt dieses vorsichtig an (man kann auch dolle drücken, hat dann aber den Schaum auch gerne außerhalb der Schale...).



Bis jetzt war ja alles easy, aber nun kommt der etwas heikle Teil in Sachen "versaue ich mich und den ganzen Arbeitsplatz oder nicht": Das Papier an einer Ecke vorsichtig anheben (hierbei hilft eine Pinzette) und zur Seite ziehen. Dabei nimmt man unweigerlich eine ganze Menge Schaum mit.


Der muss natürlich wieder runter. Und das geht am besten, in dem man mit der freien Hand (die andere hält ja das Papier bzw. die Pinzette) den Schaum mit Hilfe des Messerrückens zurück in die Schale schabt. Reste vom Schaum auf dem Papier sind unvermeidlich und werden mit dem hoffentlich bereit gelegten Küchenpapier abgewischt.

Das eingefärbte Papier wird sich wellen - das ist ganz normal. Es ist auch noch etwas feucht, also am besten zum Trocknen bei Seite legen (auf die hoffentlich bereit gelegte Unterlage, um nicht den Tisch o.ä. einzufärben). Und dann dem nächsten Papierstück ein Schaumbad gönnen. Zwischen den einzelnen Tauchgängen kann man gerne den Schaum noch einmal neu mischen oder auch neue Farbe dazu geben.

In jedem Fall wird kein Ergebnis dem anderen gleichen. Der Marmoreffekt fällt jedes mal etwas anders aus:
Links: 1. Schaumbad unten, nachfolgende Tauchgänge darüber.
Rechts: Nach Zugabe weiterer Farbe - wieder von unten beginnend.
Dann noch ein wenig stempeln, stanzen, kleben und - nicht vergessen - Bling-Bling, ist eine tolle Karte fertig:


Für diejenigen, die rosa nicht so mögen - man kann das natürlich auch in jeder anderen Farbkombi gestalten. Z.B. in Blautönen:


Die eingesetzten Werkzeuge bekommt man übrigens problemlos mit Spüli und Wasser wieder sauber.





MerkenMerken

Freitag, 19. Februar 2016

Klassischen Holzstempel umbauen auf Stempel für Acrylblöcke

Normalerweise kaufe ich von Stampin' Up! nur die Stempel, die man temporär auf die Acrylblöcke aufklebt.

Letztens musste ich auf einen Stempel auf einem Holzblock ausweichen, weil es den nur so gab. Passt mir aber nicht.


Ich zeige Euch jetzt, wie man aus einem Stempel auf Holzblock einen Stempel für Acrylblöcke macht.

Zunächst einmal benötigt man EZ Mount. Einfach Mr. Google fragen; gibt's z. B. beim bunten Auktionshaus.


Dann beherzt und ohne Scheu das Stempelgummi von der klebrigen gepolsterten Schicht befreien, so dass im Idealfall nur das ziegelrote Gummi übrigbleibt.


Wenn Reste von dem Schaumstoff zurückbleiben, ist es aber auch nicht schlimm. Es sollte nur nicht zu rubbelig sein.



Dann legt Ihr das Stempelgummi mit der Stempelseite nach unten auf die unbeschriftete Seite des EZ Mount, fahrt mit einem Stift herum und schneidet es möglichst genau aus.


Entfernt die Schutzfolie auf der klebrigen Seite und klebt das EZ Mount auf Euer Stempelgummi. Nun noch die Schutzfolie auf der anderen Seite abziehen, und schon ist der Stempel bereit für den Acrylblock.


Voilà!

Liebe Grüße
Eure Christine